Headline: News 2024

Marine Regions Forum 2023

Partizipation und Innovation sind entscheidend für künftige Meeres-Governance

Das Marine Regions Forum 2023 fand im November letzten Jahres in Daressalam (Tansania) statt und beschäftigte sich besonders mit Fragen der Zusammenarbeit in der Meeres-Governance und wie diese auf nationaler, regionaler und globaler Ebene verbessert werden kann. Die Konferenz brachte Meeresakteure und -expertinnen aus der Region des Westlichen Indischen Ozeans und anderen Teilen der Welt zusammen, um sich über drängende Probleme auszutauschen und gemeinsam nach Wegen in die Zukunft zu suchen. Jetzt hat das Organisationsteam zwei Publikationen veröffentlicht, die Einblicke in die Diskussionen geben und eine Reihe von Kernbotschaften präsentieren.

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Governance

Planetare Gemeinschaftsgüter: Wie globale Kooperation den Schutz zentraler Funktionen des Erdsystems stärken kann

Kippelemente des Erdsystems sollten als globale Gemeinschaftsgüter betrachtet werden, argumentieren führende Fachleute der Rechts-, Sozial- und Erdsystemwissenschaften in einem neuen Papier in den „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS). Derzeit beziehen sich globale Gemeinschaftsgüter oder Global Commons vor allem auf die außerhalb nationaler Grenzen liegenden Teile des Planeten, wie die Hochsee oder die Antarktis. Es sei zeitgemäß, auch Systeme der Erde mit einzubeziehen, die Funktion und Zustand des Planeten bestimmen. Dies erfordert eine neue Ebene der transnationalen Zusammenarbeit, so die Forschenden. Sie erörtern einen neuen Rahmen der planetaren Gemeinschaftsgüter, um gesellschaftliche Risiken zu begrenzen und kritische Funktionen des Erdsystems zu schützen.

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Fellowship

#FactoryWisskomm-Fellow lotet mit Podcast neue Wege der Wissenschaftskommunikation aus

Mit der Politik in den Dialog zu treten, ist angesichts der heutigen Informationsflut und Schnelllebigkeit eine Herausforderung für Forschende. Wie es gelingen kann, steht im Fokus eines neuen Fellowships am RIFS, das dem Thema Wissenschaftskommunikation gewidmet ist. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und ist Teil der vom BMBF initiierten Diskursplattform #FactoryWisskomm. Als erster Fellowship-Inhaber wird Sébastien Vannier vom Centre Marc Bloch, einem deutsch-französischen Forschungszentrum für Sozial- und Geisteswissenschaften in Berlin, eine Podcast-Reihe ins Leben rufen.

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Filmprojekt

Der Himmel, das Land und Lektionen über die Natur am Rio Tiquié

Was sie am Himmel sehen, gibt den Menschen am Rio Tiquié im Amazonas-Regenwald vor, wie sie mit ihrem Land umgehen. Jede Sternenkonstellation ist mit bestimmten Entwicklungen in der Natur und Aufgaben für den Menschen verbunden. Die brasilianische Filmemacherin Mariana Lacerda, zurzeit als Fellow am RIFS, will die „Handhabung der Welt" der indigenen Völker im Nordwesten Brasiliens verstehen und in einem Film festhalten. Das Drehbuch entsteht im Austausch mit den Menschen dort.

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Nachhaltigkeitsbeirat

Nachhaltigkeit als demokratischen Prozess gestalten

Der Nachhaltigkeitsbeirat des Landes Brandenburg hat zum Thema „Sozialer Zusammenhalt in einer offenen Gesellschaft, Demokratie als Lebensform“ Empfehlungen für die Landesregierung erarbeitet. Die Empfehlungen beruhen auf einem Policy Brief, in dem das Autorenteam eine ressortübergreifende Strategie empfiehlt, um die Themen soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und eine hohe Lebensqualität für alle unter Anerkennung der planetaren Grenzen integrativ anzugehen.

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Orchester

Werte und Traditionen des klassischen Musikbetriebs behindern Wandel zur Nachhaltigkeit

Orchester, Ensembles und Konzerthäuser beschäftigen sich zunehmend mit Nachhaltigkeit – sowohl im Sinne der Verringerung von Umweltauswirkungen als auch auf einer diskursiven Ebene, etwa in Form von Konzerten, die programmatisch auf die Nachhaltigkeit Bezug nehmen. Leistet der klassische Konzertbetrieb damit einen wesentlichen Beitrag zu gesellschaftlichen Transformation? RIFS-Forschende sehen Verbesserungsbedarf: Viele Akteure gingen das Thema Nachhaltigkeit zu wenig selbstkritisch an.

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Aufruf zur Bewerbung

Potsdam Summer School 2024 nimmt Ökosysteme in den Blick

Die 10. Potsdam Summer School hat das übergreifende Thema „Ökosystem-Wandel und Resilienz im Anthropozän“ und findet vom 16. bis 20. September 2024 statt. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie junge Fachkräfte aus der Privatwirtschaft, von staatlichen Stellen und Nichtregierungsorganisationen sind aufgerufen, ihre Bewerbung bis zum 30. April 2024 einzureichen.

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