Steigt unsere Solidarität, wenn wir eine Katastrophe am eigenen Leib erlebt haben?
RIFS-Fellow Kim Vender untersucht während ihrer Zeit am RIFS, wie persönliche Erfahrungen mit klimabedingten Katastrophen im sogenannten „Globalen Norden“ die Solidarität mit Gemeinschaften im „Globalen Süden“ beeinflussen. Sie legt den Fokus dabei auf die süddeutschen Gebiete, wo es im Juni 2024 extreme Wetterereignisse und schwere Überschwemmungen gab. Im Interview spricht sie zudem über das Konzept der Führungsrolle beim Klima, finanzielle Beiträge zum Fonds der UN für die Bewältigung von klimabedingten Verlusten und Schäden sowie der Frage, ob Menschen global solidarischer handeln, wenn sie selbst beispielsweise von Hochwasser betroffen waren.