21.01.2026
Von den Zielen für nachhaltige Entwicklung zu den Zielen für ein nachhaltiges Leben: Was wollen wir wirklich erreichen?
Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) sind zu einer gemeinsamen globalen Sprache geworden. Sie tauchen in politischen Dokumenten, Finanzierungsaufrufen, Unternehmensstrategien und Berufsbezeichnungen auf. Sie werden weithin als moralischer Kompass für eine bessere Zukunft beschworen. Und doch taucht in meiner akademischen Arbeit und Praxis immer wieder eine Frage auf: Was, wenn das Problem nicht in der Umsetzung, sondern der Benennung der SDGs besteht? Was wäre, wenn „Entwicklung tatsächlich zur Aufrechterhaltung und Verstärkung der Polykrisen (Klimawandel, Ungleichheiten, Kriege usw.) beiträgt?