Arktisforschung neuDENKEN: Beziehungen, Ethik, und Methoden
Dauer
Arktisforschung neuDENKEN hat zum Ziel, zu ethischeren und gerechteren Forschungsbeziehungen und -praktiken in der Arktisforschung beizutragen. Das Projekt baut auf etablierten Partnerschaften mit indigenen und nicht-indigenen Forscherinnen und Expertinnen in verschiedenen Teilen der Arktis und Europa auf.
Durch die Anwendung und Entwicklung transdisziplinärer/ko-produktiver Methoden und Ansätze nutzt das Projekt Erkenntnisse aus der Arbeit der Forschungsgruppe und schafft Synergien, wobei es sich kritisch mit Forschungspraktiken auseinandersetzt. Dazu zählt eine Reihe von Workshops zum Thema ko-kreativer Wissensschaffung und Forschungsethik.
Das Projekt arbeitet Erkenntnisse aus den Forschungsaktivitäten der Gruppe auf, oft in Zusammenarbeit mit langjährigen Forschungspartner*innen, RIFS-Fellows, und Affiliate Scholars.
Aktivitäten in der deutschen Arktisforschungslandschaft umfassen die Beteiligung am deutschen Arktisdialog, Vertretung als Teil der deutschen Beobachterdelegation in der Social Development Working Group des Arktischen Rates und die Mitgliedschaft in der Social and Human Working Group des International Arctic Science Committees.
Forschungsaktivitäten umfassen:
- Verschiedene konzeptionelle Verständnisse von ko-kreativer Wissensschaffung und Transdisziplinarität, ihre Verkörperung und Umsetzung in die Praxis
- Zusammenarbeit über Wissenssysteme hinweg
- Ko-kreative/ko-produktive und multimodale Methoden
- Dekoloniale Ansätze in der Arktisforschung
- Forschungsethik, ethische Rahmenbedingungen und Protokolle sowie deren Auslegung und Anwendung
- Ansätze zur Projektevaluation während der gesamten Dauer inter- und transdisziplinärer Forschungsprojekte
- Lokale Auswirkungen der Energiewende in Sápmi und die Sichtweisen junger Menschen darauf sowie deren Zusammenhang mit dem Green Deal der EU
- Herausforderungen für ethische und kooperative Forschung in der Forschungsförderung und akademischen Strukturen






