Forschungsinstitut für
Nachhaltigkeit | am GFZ

Arktisforschung neuDENKEN: Beziehungen, Ethik, und Methoden

Dauer

bis

Dr. Anne Chahine

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Das Leben der Arktis-Bewohner verändert sich schon heute durch den Klimawandel. Wie schätzen sie die Risiken ein? IASS-Wissenschaftlerinnen erforschen Fragen wie diese.
Globale Veränderungsprozesse wie der Klimawandel und die Globalisierung verändern ganze Regionen grundlegend. Wie können die tiefgreifenden Wandlungsprozesse in der Arktis für Mensch und Natur nachhaltig gestaltet werden?

Arktisforschung neuDENKEN hat zum Ziel, zu ethischeren und gerechteren Forschungsbeziehungen und -praktiken in der Arktisforschung beizutragen. Das Projekt baut auf etablierten Partnerschaften mit indigenen und nicht-indigenen Forscherinnen und Expertinnen in verschiedenen Teilen der Arktis und Europa auf.

Durch die Anwendung und Entwicklung transdisziplinärer/ko-produktiver Methoden und Ansätze nutzt das Projekt Erkenntnisse aus der Arbeit der Forschungsgruppe und schafft Synergien, wobei es sich kritisch mit Forschungspraktiken auseinandersetzt. Dazu zählt eine Reihe von Workshops zum Thema ko-kreativer Wissensschaffung und Forschungsethik.

Das Projekt arbeitet Erkenntnisse aus den Forschungsaktivitäten der Gruppe auf, oft in Zusammenarbeit mit langjährigen Forschungspartner*innen, RIFS-Fellows, und Affiliate Scholars.

Aktivitäten in der deutschen Arktisforschungslandschaft umfassen die Beteiligung am deutschen Arktisdialog, Vertretung als Teil der deutschen Beobachterdelegation in der Social Development Working Group des Arktischen Rates und die Mitgliedschaft in der Social and Human Working Group des International Arctic Science Committees.

Forschungsaktivitäten umfassen:

  • Verschiedene konzeptionelle Verständnisse von ko-kreativer Wissensschaffung und Transdisziplinarität, ihre Verkörperung und Umsetzung in die Praxis
  • Zusammenarbeit über Wissenssysteme hinweg
  • Ko-kreative/ko-produktive und multimodale Methoden
  • Dekoloniale Ansätze in der Arktisforschung
  • Forschungsethik, ethische Rahmenbedingungen und Protokolle sowie deren Auslegung und Anwendung
  • Ansätze zur Projektevaluation während der gesamten Dauer inter- und transdisziplinärer Forschungsprojekte
  • Lokale Auswirkungen der Energiewende in Sápmi und die Sichtweisen junger Menschen darauf sowie deren Zusammenhang mit dem Green Deal der EU
  • Herausforderungen für ethische und kooperative Forschung in der Forschungsförderung und akademischen Strukturen

Team

Dr. Nina Döring

Forschungsgruppenleiterin
Wissenschaftliche Projektleiterin

Dr. Anne Chahine

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Wissenschaftliche Projektleiterin

M. A. Cordula Granderath

Sachbearbeiterin
Sachbearbeiterin

Elena Papoyan

Projektassistentin
Projektassistentin

Nina Charlotte Rabe

Studentische Hilfskraft
Studentische Hilfskraft

Naja Dyrendom Graugaard

Affiliate Scholar
Assoziiertes Mitglied

Prof. Dr. Mark Lawrence

Wissenschaftlicher Direktor
Wissenschaftlicher Direktor

Partners

Primakov National Research Institute of World Economy and International Relations (IMEMO)
Universität Potsdam (UP)
Auswärtiges Amt (AA)
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Ecologic Institut gemeinnützige GmbH
Foresight Intelligence
Deutsches Arktisbüro
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