Forschungsinstitut für
Nachhaltigkeit | am GFZ

Bauzaun-Ausstellung zeigt Wissenschaft aus Brandenburg

21.08.2026

Elf aktuelle Forschungsprojekte aus Brandenburg sind seit dem 21. August 2026 in Potsdam Zentrum zu sehen. Der Verein proWissen Potsdam hat die Open-Air-Ausstellung am Bauzaun neben dem Bildungsforum organisiert. Das RIFS ist mit einem Beitrag der Forschungsgruppe Systemische Risiken vertreten.

RIFS-Forschungsgruppenleiterin Pia-Johanna Schweizer präsentiert am Bauzaun die Arbeit ihrer Forschungsgruppe.
RIFS-Forschungsgruppenleiterin Pia-Johanna Schweizer präsentiert am Bauzaun die Arbeit ihres Teams.

„Gerade in diesen Zeiten der Wissenschaftsskepsis ist es wichtig, bei jeder Gelegenheit zu zeigen, was Wissenschaft tut, und das auch zur Diskussion zu stellen“, sagte Staatssekretär Tobias Dünow vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg bei der Eröffnung. Die Diskussion gehöre zur Forschung dazu, denn Wissenschaft sei ein fortlaufender Prozess und Forschungsergebnisse fast nie endgültig.

Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Projekte stellten ihre Forschung vor – von Astrophysik über Filmdramaturgie bis hin zu Fragen zukünftiger Mobilität. RIFS-Forschungsgruppenleiterin Pia-Johanna Schweizer sprach über ihre Arbeit zu Risiken wie dem Klimawandel oder Naturgefahren. Mit ihrem Team analysiert sie deren Ursachen und Dynamiken, untersucht Ansätze für vorausschauende Maßnahmen und entwickelt Verfahren, um Risiken zu verringern und nachhaltige Entwicklung sowie gesellschaftliche Resilienz zu fördern. Als Beispiele präsentieren die Ausstellungstafeln des RIFS Fotos und kurze Texte zu den Forschungsthemen Hochwasserschutz und CO2-Entfernung aus der Atmosphäre.

Erste Ausstellung „Wissenschaft im Zentrum“ stieß auf Resonanz

Bereits 2019 organisierte proWissen die erste Bauzaunausstellung am selben Ort. 20 Projekte aus der Wissenschaft waren dort knapp zwei Jahre lang zu sehen und stießen auf große Resonanz. Das Konzept wurde nun neu aufgegriffen: Unter dem gleichen Titel präsentiert die Ausstellung erneut Forschungsprojekte aus der Region.

Pro Projekt sind drei Tafeln angebracht, die sich gliedern in: Was wir machen / Wer wir sind / Wo wir forschen. Die Texte sind zweisprachig (Deutsch/Englisch) und laden in knapper Form zur Auseinandersetzung mit den Themen ein. Über QR-Codes gelangen Interessierte direkt zu den Projekten und Institutionen. 

2026 präsentieren acht Institutionen aus Brandenburg elf Forschungsprojekte:

  • Wie bereiten wir uns auf Krisen vor? – Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ (RIFS)
  • Was steht in den Sternen? – Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)
  • Wozu braucht es Gedenkstätten? – Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße
  • So kann die Politik den Wohlstand nachhaltig sichern. – Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
  • Wie verbindet uns Wasser? – Universität Potsdam, Water Hub
  • Verleiht Licht winzigen Metallen Superkräfte? – Universität Potsdam, SFB 1636
  • Anpassung als pflanzliche Superkraft – Universität Potsdam, SFB 1644
  • Wie leben, arbeiten und lernen wir morgen? – Technische Hochschule Wildau
  • Wie bewegen wir uns in Zukunft fort? – Technische Hochschule Wildau
  • Wie geht es den Potsdamer Schlossparks? – Stiftung Preußische Schlösser und Gärten
  • Was bewegen Filme in unserer Gesellschaft? – Filmuniversität Babelsberg

Die Ausstellung wird bis Ende 2027 zu sehen sein.

Kontakt

PD Dr. Pia-Johanna Schweizer

Forschungsgruppenleiterin
pia-johanna [dot] schweizer [at] rifs-potsdam [dot] de

Dr. Bianca Schröder

Referentin Presse und Kommunikation
bianca [dot] schroeder [at] rifs-potsdam [dot] de
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