Forschungsinstitut für
Nachhaltigkeit | am GFZ

Arbeitslehre und gesellschaftliche Resilienz in Zeiten von Polykrisen

Gesellschaften des 21. Jahrhunderts sind durch tiefgreifende Transformationsprozesse gekennzeichnet, die sich in Form von miteinander verflochtenen Krisen, sogenannten Polykrisen, manifestieren. Diese Dynamiken erfordern Bildungsprozesse, die Individuen zur kritischen Reflexion und aktiven Mitgestaltung befähigen. Vor diesem Hintergrund entfaltet das interdisziplinäre Fach Arbeitslehre, an der Schnittstelle von Arbeit, Technik, Wirtschaft und Gesellschaft, besondere Relevanz. Der Beitrag zeigt auf, wie Arbeitslehre zur Stärkung gesellschaftlicher Resilienz beitragen kann, indem sie technische, alltagspraktische und ökonomische Kompetenzen sowie Selbstwirksamkeitserfahrungen vermittelt und damit die Fähigkeit fördert, mit Unsicherheiten, Widersprüchen und komplexen Veränderungsprozessen produktiv umzugehen. Arbeitslehre leistet so einen Beitrag zur Ausbildung mündiger Bürger:innen, die aktiv an der Gestaltung einer resilienten Demokratie im Angesicht multipler Krisendynamiken teil haben können.

Publikationsjahr

2026

Zitation

Schweizer, P.-J. (2026). Arbeitslehre und gesellschaftliche Resilienz in Zeiten von Polykrisen. In M. Friese, U. Schrader, & R.-K. Schulz (Eds.), Arbeitslehre und Resilienz: Arbeitsorientierte Bildung in Zeiten multipler Krisen (pp. 15-27). Bielefeld: wbv Media.

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