Facilitation as composting the self: A practice of dying into the emerging aliveness
Dieses Discussion Paper begreift Facilitation nicht als methodisches Vorgehen, sondern als relationale und existenzielle Praxis. Ausgehend von gelebter Erfahrung in transformativen Kontexten reflektiert der Text die inneren Bedingungen von Facilitation, insbesondere Präsenz, Hingabe, Macht und die eigene Verstrickung der Facilitator:innen in das Geschehen. Er macht deutlich, dass Facilitation nicht auf Gruppen angewendet wird, sondern sich in einem relationalen Feld vollzieht, dem die Facilitator:innen selbst angehören; dass ihre innere Haltung entscheidend dafür ist, was im Prozess entstehen kann; und dass transformative Prozesse die Bereitschaft erfordern, Kontrolle und vorgegebene Ergebnisse loszulassen. In dieser Perspektive wird Facilitation zu einer Praxis des „Kompostierens des Selbst“ – als Bereitschaft, Identität, Agenda und Gewissheit loszulassen zugunsten von Lebendigkeit und kollektivem Werden.
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Paul, A., & Bruhn, T. (2026). Facilitation as composting the self: A practice of dying into the emerging aliveness. RIFS Discussion Paper, April 2026.