Gerhard Lohß-Göres am 17.04.2021 - 15:43

Dieser Artikel für die Suffizienz lässt sich mit der Geschichte um den Besuch eines Fremden in einem armen Dorf sehr gut beschreiben, empfinde ich:
Der Fremde bringt einen großen Korb mit süßen Früchten mit und stellt ihn auf den Boden. Er lädt die Kinder ein zu einem Wettlauf, wer zuerst am Korb sei, bekomme ihn ganz. Wie wundert er sich, als die Kinder sich in aller Freundschaft und Gemütlichkeit an der Hand nehmen und gemeinsam zu dem Korb gehen, einen Kreis bilden und dann greift jeder fröhlich zu.
Es ist genug für alle. Was wäre, wenn das verbleibende CO2-Budget so verteilt würde, nur das nehmen, was da ist, nicht erst mal sich selber voll bedienen wollen, einfach teilen.
Ich habe Jahrzehnte auch wirklich ähnliche Erfahrungen immer wieder gemacht, sie sind aber nicht mit einem technischen und ökonomischen Vorsprung dauerhaft zu verbinden. Die Wachstumspolitik der letzten Jahrzehnte, die in den westlichen Demokratien immer noch das Sagen hat, ist überholt durch diese einfache Geschichte. Jetzt geht es darum, ähnlich wie bei Corona, Wissenschaftler an die Arbeit zu setzen, wie wird dieses Wachstum mit seinen negativen Auswirkungen mit einem Minus versehen, weg von Habgier und Sicherheitsdenken. Wie werden Finanzsysteme umgestellt, wie unser konkurrierendes Denken zu einem sozialen? Letztlich ist es die einfache Frage nach dem Menschsein oder -werden auf dieser begrenzten Erde.
Wir haben viele Talente, die Bescheidenheit wurde nicht allzu sehr trainiert, sie ist zukünftig das Wertvollste scheint mir: Herzlich Gerhard Lohß-Göres, gerlilogos@web.de, Tel. 0152/555689336.

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